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Willkommen auf den Seiten des Hauses Taunusstraße 27 in Berlin-Friedenau!
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
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Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
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Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Weihnachten und Sylvester 2006 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
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Weihnachten und Sylvester 2006

Zur Weihnachtszeit 2006 war unser Hof wieder üppig dekoriert.

Wie in jedem Jahr hatten Wolfgang, Jürgen und Daniel Anfang Dezember viel Zeit und Energie investiert, um die diversen Beleuchtungen zu installieren. Das hellweiß leuchtende Rentier mit Schlitten und Geschenken brachte praktischerweise seinen eigenen Schnee mit, von dem es im Winter 2006 ansonsten nur ein paar spärliche Flocken an einem einzigen Tag gab.

Die Sylvesterfeier fand im Durchgang von der Straße zum Hof statt. Wir hatten Tische und Bänke aufgestellt und die große Eingangstür verschlossen (und den Seiteneingang für diesen Abend zum Haupteingang des Hauses deklariert). Dank eher herbstlicher Außentemperaturen sowie des Heizofens konnte man, wenn man wollte, auch längere Zeit sitzenbleiben, ohne zu frieren. Der Durchgangsbereich war sylvesterlich geschmückt, und natürlich fehlte auch nicht die Funkuhr an der Wand, die uns beim Countdown ins Neue Jahr half. Musik (samt Lichtorgel!) wurde von Jürgen geliefert.

Sylvester war auch der Anlass, anderen Hausbewohnern den selbst angebauten Wein zu kredenzen (sofern sie ihn noch nicht vorher probiert hatten). Im zweiten Hinterhof, dem Garten von Wolfgang, wachsen sieben Weinreben (und insgesamt fünf verschiedene Weinsorten), aus denen wir im Jahr 2006 insgesamt 30 Liter Wein gekeltert haben. Der Wein ist etwas gewöhnungsbedürftig, von Natur aus ein Rose (sofern man das von einem Verschnittwein sagen kann), aber durchaus trinkbar. Der Jahrgang 2006 ist der allererste Friedenau-Wein.

Informationen

Unser Haus in der Taunusstraße 27 im Künstler- und Literatenviertel Friedenau (12161 Berlin) liegt etwa drei Minuten Gehweg vom Friedrich-Wilhelm-Platz, dem Zentrum von Friedenau, entfernt (siehe Stadtplan).

Auf Google Maps kann man erkennen, wie grün unser Hof, unsere Straße und überhaupt der gesamte Stadtteil Friedenau ist. Mehr über Friedenau findet man unter anderem in einem hervorragenden Artikel im deutschen Wikipedia.

Das Haus Taunusstraße 27 wurde etwa 1906 erbaut. Wie viele andere Häuser in Friedenau ist es ein Zwilling: Das Haus nebenan, Taunusstraße 28, ist ein exaktes Spiegelbild unseres Hauses entlang der Brandmauer zwischen beiden Häusern. Das lässt sich nicht nur bei der Betrachtung der Hausfassaden feststellen, sondern auch beim Besichtigen der jeweiligen Treppenhäuser. Die Wohnungen sind ebenfalls spiegelbildlich gebaut. Im Falle der Häuser Taunusstraße 27 und 28 trifft dies sowohl auf Vorder- wie auch auf Hinterhaus zu. Auf der anderen Straßenseite sind die Vorderhäuser (es gibt keine Hinterhäuser) ebenfalls spiegelbildlich aufgebaut. Diese Häuser (Taunusstraße 5 und 6) veranschaulichen überdies, mit welch brutalen Mitteln in den 1960er- und 1970erjahren vorgegangen wurde, um Berlin auch hinsichtlich seiner Altbauten zu einer Stadt im tristen Einheitslook zu machen. Damals wurden Prämien gezahlt, damit Hauseigentümer den Fassadenputz entfernen ließen. Bei der Nummer 6 war man damit erfolgreich, bei der Nummer 5 dagegen nicht: Sie präsentiert sich in weiß und mit den ursprünglichen Ornamenten.

In seinen Innereien hat unser Haus noch etliche Überbleibsel aus seiner Entstehungszeit. Diese sind überwiegend im Jugendstil gehalten, es finden sich aber auch Anklänge an Art Deco und andere Richtungen. Im Eingangsbereich befinden sich Stuck-Fresken im Jugendstil, Ausprägung volkstümlich: Pan spielt die Flöte (oder soll es eher Bacchus sein?), eine Frau hält ihre schützende Hand über die Familie, und ansonsten verhindern ziemlich grimmig aussehende Gesellen (bislang erfolgreich), dass übel gesinnte Zeitgenossen im Haus ihr Unwesen treiben (beispielsweise die Fahrräder im Hof stehlen).

Friedenau hat nach der letzten verfügbaren Statistik 26.314 Einwohner, davon 3.983 Kinder und Jugendliche und 3.551 Menschen über 65 Jahren. 12,2% der Einwohner sind Ausländer, nicht mitgerechnet Personen, die aus anderen Berliner Stadtteilen oder gar von noch weiter her in Deutschland zugezogen sind. Zurzeit ist es in Friedenau 12:42 Uhr.

Impressum

Ansprechpartner für diese Seiten: Stefan Hinz, Drakestr. 14, 12205 Berlin, stefan@stefanhinz.org

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