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Willkommen auf den Seiten des Hauses Taunusstraße 27 in Berlin-Friedenau!
Halloween 2007 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Halloween 2007 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Halloween 2007 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
Halloween 2007 in der Taunusstr. 27, 12161 Berlin
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Halloween 2007

Zu Halloween, diesmal am Samstag davor gefeiert (27. Oktober), wurde es wieder schaurig schön.

Während draußen im leichten Nieselregen die Kerzen und Laternen brannten, wurde im Durchgang zwischen Straße und Hof gefeiert. Jürgen war zu einem grausig entstellten Monster geworden, das die Doppelaxt schwang. Auf den Tischen brannten Kerzen in Totenkopf-Form. Die jüngsten Gäste, Lennart und Finn, waren kaum vom Schalter der Nebelmaschine wegzubekommen. In der Folge herrschte über weite Strecken im Durchgang dichter Nebel, durch den die reichlich vorhandene Halloween-Dekoration nur schemenhaft wahrgenommen werden konnte.

Marina trug den Spinnen-Schleier und war im Übrigen auch für das hervorragende Chili con Carne zuständig, das zusammen mit Würstchen, belegten Eihälften und vielen netten Schleckereien das Buffet bildete. Neben dem Glühwein-Kessel stand eine Schale mit Blut, in der eine verwesende Hand schwamm, was aber den Wenigsten den Appetit verdarb.

Patrick war Gevatter Tod, war jedoch die meiste Zeit nicht mit Sichel, sondern mit Fächer bewaffnet. Von der Decke hingen Skelette, und auch eine Fledermaus mit roten Augen drehte unablässig ihre Runden. Viele nette Kleinigkeiten erfreuten Kinder und Erwachsene, so der in wechselnden Farben leuchtende Totenschädel, der grüngesichtige Motorradfahrer (von dem allerdings alles außer seinem Kopf fehlte) und jede Menge Kleinkram, der auf den Briefkästen aufgebaut war. Auf einem Holzpflock mit Axt fanden sich die Überreste eines scheußlichen Rituals: Ohren und ein Finger.

Im Hof waren ein Kürbisstapel aufgebaut. Obwohl der Abend bei knapp 10 Grad recht mild war, war es doch eine gute Entscheidung gewesen, drinnen zu feiern und die Gasöfen aufzubauen, denn der leichte Regen machte längere Aufenthalte im Hof nicht sehr gemütlich.

Zum Download stehen alle auf dieser Seite zu sehenden Bilder im Klein- und Großformat zur Verfügung: Download aller Bilder als ZIP-Datei (Achtung: 19 MB!)

Informationen

Unser Haus in der Taunusstraße 27 im Künstler- und Literatenviertel Friedenau (12161 Berlin) liegt etwa drei Minuten Gehweg vom Friedrich-Wilhelm-Platz, dem Zentrum von Friedenau, entfernt (siehe Stadtplan).

Auf Google Maps kann man erkennen, wie grün unser Hof, unsere Straße und überhaupt der gesamte Stadtteil Friedenau ist. Mehr über Friedenau findet man unter anderem in einem hervorragenden Artikel im deutschen Wikipedia.

Das Haus Taunusstraße 27 wurde etwa 1906 erbaut. Wie viele andere Häuser in Friedenau ist es ein Zwilling: Das Haus nebenan, Taunusstraße 28, ist ein exaktes Spiegelbild unseres Hauses entlang der Brandmauer zwischen beiden Häusern. Das lässt sich nicht nur bei der Betrachtung der Hausfassaden feststellen, sondern auch beim Besichtigen der jeweiligen Treppenhäuser. Die Wohnungen sind ebenfalls spiegelbildlich gebaut. Im Falle der Häuser Taunusstraße 27 und 28 trifft dies sowohl auf Vorder- wie auch auf Hinterhaus zu. Auf der anderen Straßenseite sind die Vorderhäuser (es gibt keine Hinterhäuser) ebenfalls spiegelbildlich aufgebaut. Diese Häuser (Taunusstraße 5 und 6) veranschaulichen überdies, mit welch brutalen Mitteln in den 1960er- und 1970erjahren vorgegangen wurde, um Berlin auch hinsichtlich seiner Altbauten zu einer Stadt im tristen Einheitslook zu machen. Damals wurden Prämien gezahlt, damit Hauseigentümer den Fassadenputz entfernen ließen. Bei der Nummer 6 war man damit erfolgreich, bei der Nummer 5 dagegen nicht: Sie präsentiert sich in weiß und mit den ursprünglichen Ornamenten.

In seinen Innereien hat unser Haus noch etliche Überbleibsel aus seiner Entstehungszeit. Diese sind überwiegend im Jugendstil gehalten, es finden sich aber auch Anklänge an Art Deco und andere Richtungen. Im Eingangsbereich befinden sich Stuck-Fresken im Jugendstil, Ausprägung volkstümlich: Pan spielt die Flöte (oder soll es eher Bacchus sein?), eine Frau hält ihre schützende Hand über die Familie, und ansonsten verhindern ziemlich grimmig aussehende Gesellen (bislang erfolgreich), dass übel gesinnte Zeitgenossen im Haus ihr Unwesen treiben (beispielsweise die Fahrräder im Hof stehlen).

Friedenau hat nach der letzten verfügbaren Statistik 26.314 Einwohner, davon 3.983 Kinder und Jugendliche und 3.551 Menschen über 65 Jahren. 12,2% der Einwohner sind Ausländer, nicht mitgerechnet Personen, die aus anderen Berliner Stadtteilen oder gar von noch weiter her in Deutschland zugezogen sind. Zurzeit ist es in Friedenau 12:42 Uhr.

Impressum

Ansprechpartner für diese Seiten: Stefan Hinz, Drakestr. 14, 12205 Berlin, stefan@stefanhinz.org

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